1. Sep

Berühmte Musiker aus Georgia

Viele berühmte Musiker unserer Zeit stammen aus Georgia, einem Bundesstaat in den USA. Um sie zu ehren, werden alljährlich einige in die Georgia Music Hall of Fame aufgenommen. Einige dieser Künstler werden hier vorgestellt.

Ray Charles ©flickr.com/Alan Light

Ray Charles gehörte 1979 zu den ersten beiden Musikern, denen diese Ehre verliehen wurde. Bis zu seinem Tod 2004 war Ray Charles einer der einflußreichsten Musiker des Soul und auch heute sind seine Stücke unvergessen.

Als er 1930 in Albany, Georgia geboren wurde, hätte sicher niemand seine mehr als fünfzigjährige Karriere im Musikgeschäft vorhersehen können. Seine erste Schallplatte wurde 1951 veröffentlicht und zeigte starke Einflüsse von Rhythm and Blues.

Durch die Betonung von Jazz- und Gospeleinflüssen wurden spätere Werke wie Night Time Is the Right Time unverwechselbar. Ab 1959 flossen auch Popelemente in seine Stücke ein, was in Titeln wie “Unchain my Heart” und “Hit the Road, Jack” besonders deutlich zum Ausdruck kommt. Durch diese Lieder schaffte Ray Charles dann auch seinen Durchbruch und sein Beliebtheitsgrad wuchs schlagartig.

Seine Interpretation eines Songs von Hoagy Carmichael, “Georgia on My Mind”, wurde 1979 sogar zur Hymne des Bundesstaates Georgia erklärt. Bekannt war Ray Charles auch für seine Duette und Zusammenarbeit mit anderen bekannten Musikern. Noch heute wird Ray Charles von vielen Musikern als musikalisches Vorbild genannt.

Weitere berühmte Musiker aus Georgia: James Brown und R.E.M.

James Brown wurde 1983 in die Georgia Music Hall of Fame aufgenommen. Seinem Schaffen als Musiker ist es zu verdanken, dass sich innerhalb des Soul eine neue Stilrichtung namens Funk entstehen konnte. Er zählt zu den bedeutendsten Musikern des 20. Jahrhunderts. Während seiner mitreißenden Konzerte trat James Brown meist als Sänger auf, der mit Hilfe von Tanzeinlagen das Publikum animieren konnte. Trotzdem konnte Brown zahlreiche Instrumente wie Orgel, Gitarre und Schlagzeug spielen. James Brown starb 2006 in Atlanta, Georgia.

Die Band R.E.M. wurde in Athens, Georgia im Jahr 1980 gegründet, damals noch unter dem Namen Twisted Kites. Der heutige Name wurde mit Hilfe eines Wörterbuchs entschieden. Der dort zufällig gewählte Begriff ist die Abkürzung für Rapid Eye Movement, die offizielle Bezeichnung für eine Phase des Schlafs, in der sich die Augen sehr schnell bewegen.

Der erste große Erfolg kam 1986 mit dem Album “Lifes Rich Pageant”. Die Platte verkaufte sich 500.000 und erhielt dafür eine goldene Schallplatte. Der internationale Erfolg kam 1991 mit der Single “Losing My Religion” und die nachfolgenden Alben knüpften daran an.

Die Musik von R.E.M. zählt zum Alternative Rock, auch wenn teilweise deutliche Popeinflüsse erkennbar sind. Die Gratwanderung zwischen Underground und Mainstream ist typisch für den Sound der Band. 2006 wurde R.E.M. in die Georgia Music Hall of Fame aufgenommen.

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