Georgia

18. Aug

Fort James Jackson, auch als Old Fort Jackson bekannt, liegt direkt am Savannah River und ist das älteste noch erhaltene seiner Art in Georgia. Es steht unter dem Schutz der Coastal Heritage Society und wird heute als historisches Zeugnis bewahrt.

Seit 2000 ist Fort James Jackson offiziell als National Historic Landmark eingetragen und damit als historisch bedeutsames Bauwerk anerkannt. Eine signifikante Rolle spielte es vor allem im Amerikanischen Bürgerkrieg als eine von drei konföderierten Festungen, die den Bundesstaat gegen den Einfall und das Vorrücken der Unionstruppen verteidigten. In der Folgezeit verlor es an militärischer Bedeutung und wurde immer mehr vernachlässigt, bis es schließlich als historische Stätte gekennzeichnet wurde.

   


7. Jul

„Footloose“ war 1984 wahrscheinlich einer der schmissigsten Kinohits des Jahres, und Kevin Bacons Tanzeinlagen haben seitdem Kultstatus erreicht. Eigentlich kein Wunder, dass die derzeitige Remake-Welle in Hollywood auch vor diesem Tanzfilm nicht Halt machte und eine Neuauflage entstand, die im schönen Georgia gedreht wurde.

Das Remake von „Footloose“ ist derzeit in seiner Postproduktionsphase. Im Oktober kommt der Film in die Kinos, dann hat man auch hierzulande wieder die Möglichkeit, ein wenig von der Stimmungsvielfalt der Landschaft in Georgia auf der großen Leinwand zu erleben. Der Film spielt allerdings in einer fiktiven Kleinstadt, die in einem anderen Bundesstaat angesiedelt ist. Doch das schmälert ja kaum die wachsende Beliebtheit Georgias als Drehort vor allem für Filme, die in Kleinstadt-Milieus spielen.

   


17. Jun

Ocmulgee National Monument ist eine archäologische Fundstätte mitten in Georgia. Unter der unscheinbaren hügeligen Oberfläche verbergen sich Erdhäuser, die seit Jahrhunderten Bestand haben.

Das Ocmulgee National Monument ist ein archäologisches Zeugnis vergangener Kulturen. Es liegt bei der Stadt Macon, die wegen ihrer zentralen Lage im Bundesstaat auch „The Heart of Georgia“ genannt wird und unter anderem durch die hier gelegene Georgia Music Hall of Fame sowie für das alljährlich veranstaltete Cherry Blossom Festival bekannt ist. Zu den berühmten Söhnen und Töchtern dieser Stadt gehören zum Beispiel Soul-Musiker Otis Redding und Schauspielerin Cassie Yates. Doch mit all den modernen Legenden ist Macon eben auch ein Ort, der an noch viel weiter zurückliegende Zeiten erinnert.

   


10. Jun

Das Fort Pulaski National Monument gehört zu den wichtigsten Zeugnissen des amerikanischen Bürgerkrieges. Beim Sturm auf das Fort 1862 wurde erstmals die sogenannte James Rifled Cannon, ein gezogenes Geschütz mit ungleich höherer Wirkung und Schnelligkeit als bis dato verwendete Kanonen, erfolgreich eingesetzt.

Fort Pulaski liegt auf Cockspur Island in der Mündung des Savannah River, etwa 15 Meilen beziehungsweise 24 Kilometer von der Stadt Savannah entfernt. Es wurde nach dem Krieg von 1812 gegen die Briten errichtet. James Madison, der 4. Präsident der USA, hatte den Auftrag zum Bau einer Verteidigungslinie entlang der Küste gegeben, um das Land vor fremden Übergriffen zu schützen, und Fort Pulaski wurde als Teil dieser Maßnahme erbaut.

   


3. Jun

Das Fort Frederica National Monument ist ein stilles Zeugnis aus der Zeit der englischen Kolonisation. Es war als Bollwerk gegen die Spanier errichtet worden, die von Florida aus die Vormachtstellung der Engländer bedrohten.

Das Fort Frederica National Monument ist auf der Insel St. Simons nahe Brunswick gelegen. Fast drei Jahrhunderte alt ist die Anlage mittlerweile, und die Zeit hat sichtliche Spuren hinterlassen. Der National Park Service kümmert sich heute um die Erhaltung der Ruinen und bewahrt damit ein historisches Denkmal. Wer sich für die Geschichte Georgias interessiert, kommt an dieser als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Bundesstaates eigentlich nicht vorbei.

Fort Frederica: Bollwerk gegen spanische Siedler

1736 kam James Oglethorpe, Gründer der Kolonie Georgia, aus welcher sich der heutige Bundesstaat entwickelte, nach St. Simons Island, um hier eine Siedlung zu errichten. Das Fort war vor allem gegen die spanischen Siedler aus Florida gerichtet und sollte die Vormachtstellung der Engländer in ihrem Siedlungsbereich sichern. Die günstige Lage erlaubte sowohl die Kontrolle des Verkehrs und Handels über Land als auch zu Wasser.

   


26. Mai

In „The Gift – Die dunkle Gabe“ spielt in einer fiktiven Stadt in Georgia und präsentiert vor dem Hintergrund realer Orte eine düstere, manchmal fast schwermütige Geschichte.

„The Gift – Die dunkle Gabe“ ist ein übernatürlicher Thriller mit Staraufgebot, der in Georgia gedreht wurde. Neben den Oscar-Preisträgern Cate Blanchett und Hilary Swank sowie dem Oscar-Nominierten Greg Kinnear sind auch Keanu Reeves, Katie Holmes und Giovanni Ribisi Teil des beeindruckenden Ensembles, das sich im Frühjahr 2000 zum Dreh des Films im Osten von Georgia eingefunden hatte.

   


12. Mai

Will Smith spielt in „Die Legende von Bagger Vance“ die Titelfigur, einen geheimnisvollen Reisenden, der einen einstigen Star-Golfer wieder auf den rechten Weg und in Richtung Erfolg zurückführt.

„Die Legende von Bagger Vance“ entstand unter der Regie von Robert Redford, der hier Will Smith, Matt Damon und Charlize Theron durch eine Geschichte leitet, die mehr ist als nur ein Sportler-Drama. Basierend auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Steven Pressfield erzählt der Film von Liebe, Leidenschaft und Verzweiflung. Schauplatz ist die Stadt Savannah zu Beginn der 1930er Jahre, mitten in der Großen Depression.

   


28. Apr

Einmal von Georgia nach Maine: Einer der längsten Fernwanderwege der Welt durchquert 14 US-Bundesstaaten und führt auf den Spuren der indianischen Apalachee durch die Appalachen, das älteste Gebirge der Erde.

Seit 1937 können Wanderer in einer Höhe von bis zu 2037 Metern über die höchsten östlichen Punkte der USA einen gepflegten Wanderweg beschreiten, der es in sich hat. Vom Springer Mountain in Georgia geht es bis zum Mount Katahdin in Maine. Auf dem Weg dorthin kann man die Natur und landschaftlichen Charaktere der 14 Staaten entdecken. Nur wenige Städte streift der Wanderweg durch die Wildnis. Perfekt für eine Auszeit von der Zivilisation.

   


21. Apr

Den Cherokee-Indianern, den Ureinwohnern Georgias, wurde das Bündnis mit den Europäern zum Verhängnis. Sie wurden unterdrückt und vertrieben bis sie selbst zu Unterdrückern wurden.

Wenn wir an Georgia denken fällt uns Coca-Cola oder Martin Luther King ein, aber wie ist es mit den Ureinwohnern Georgias, den Cherokee? Die Cherokee sind nach den Navajos der zweitgrößte Indianerstamm der USA. Als die Europäer nach Amerika siedelten fanden sie in Georgia einen hoch entwickelten Indianerstamm.

Die Cherokee zählten zu den „Fünf Zivilisierten Nationen“. Sie hatten zu der Zeit ihrer Besiedlung bereits ein eigenes Alphabet, ein Staatssystem und Schulen.

   


15. Apr

Six Flags Over Georgia ist ein Vergnügungspark in Austell am westlichen Rand von Atlanta. Er gehört zu einer Kette von Freizeitparks, die ihren Anfang 1961 in Texas nahm.

Six Flags Over Georgia ist der zweite Park der Reihe und wurde 1967 nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit eröffnet. Dem Namen nach stand das ursprüngliche Design unter dem Motto der sechs Flaggen, die über dem Park wehten: die der USA, der Konföderierten Staaten von Amerika, Spaniens, Frankreichs, Großbritanniens und natürlich die des Bundesstaates Georgia. Die einzelnen Themenbereiche im Park wurden nach diesen Mottos gestaltet, mittlerweile sind viele der historischen Themen aber durch Cartoon- und Superhelden-Motive ersetzt worden.