Musik

2. Feb

Ludacris ist einer der erfolgreichsten Rapper unserer Zeit und wahrlich kein One-Hit-Wonder. In diesem Jahr wird er sein mittlerweile achtes Studio-Album namens „Ludaversal“ auf den Markt bringen.

Ludacris ist zwar nicht in Georgia geboren, wurde aber 2008 trotzdem in die Georgia Music Hall of Fame aufgenommen, weil er einen Großteil seiner Jugend dort verbrachte. Er besuchte die High School nahe Atlanta und die Georgia State University.

In der Radio-Station Hot 97.5 machte er seine ersten Schritte im Musikbusiness als DJ Chris Lova Lova. Star-Produzent Timbaland hörte ihn On Air und war sofort hin und weg vom Skandal-Rapper. Aus ihrer Zusammenarbeit entsprang nicht nur die erste Single „Phat Rabbit“, sondern auch das erste offizielle Studio-Album „Back For The First Time“.

   


12. Jan

Fletcher Henderson war einer der bedeutsamsten Jazzpianisten seiner Zeit und wurde von seinen Bewunderern auch als „King of Swing“ bezeichnet. Als einer der berühmtesten Söhne Georgias wurde er 1989 in die Georgia Music Hall of Fame aufgenommen.

Als Fletcher Henderson 1922 seine erste Band gründete, war dies mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur die Geburtsstunde der Big Band, sondern auch der Beginn einer ganzen Ära, die sich später als „Swing-Ära“ in den Köpfen der Menschen festsetzen sollte. Mag er auch nicht der brillianteste Pianist, Bandleader und Komponist unter seinen Zeitgenossen gewesen sein, so war er doch wegweisend für die Entwicklung des Jazz und ein bedeutender Vertreter der Musik aus Georgia. Seine Arrangements und Kompositionen setzten Maßstäbe und schafften Orientierung im wild verwachsenen Urwald der Jazz- und Blueswurzeln.

   


6. Jan

R.E.M ist wohl die erfolgreichste Band aus Georgia. Die Mitglieder der Gruppe stehen schon seit über 30 Jahren zusammen auf der Bühne und machen Musik.

Songs wie „Losing my Religion“ oder „Man on the Moon“ sind wohl die bis heute bekanntesten Lieder von R.E.M. Doch wie schaffte diese Band aus Georgia den Durchbruch und warum sind sie bis heute so erfolgreich?

   


29. Dez

Ray Charles sang den State Song „Georgia on my mind“ nicht ohne Grund voller Inbrunst und Hingabe. Am 23. September 1930 erblickte er in Albany, im Südwesten des US-Bundesstaates Georgia, das Licht der Welt.

Ray Charles, eigentlich Ray Charles Robinson, hätte wahrlich einen einfacheren Start ins Leben haben können. Seine Kindheit verbrachte er in Armut mit seiner Mutter und seinem Bruder in Greenville/Florida. Im Alter von 5 Jahren musste er hilflos mit ansehen, wie sein Bruder beim Spielen in einem Kessel ertrank. Dieses Erlebnis sollte ihn sein Leben lang zeichnen, doch es stellte sich heraus, dass dies nur den Beginn allen Übels markierte. Kurze Zeit später erkrankte er am grünen Star und verlor innerhalb von wenigen Monaten sein kostbares Augenlicht. Als er 14 Jahre alt ist stirbt der einzige Mensch, der ihm noch geblieben ist: seine Mutter.

   


22. Dez

Georgia on my mind“ ist seit 1979 nicht nur die offizielle Hymne des gleichnamigen US-Bundesstaates, sondern auch einer der beliebtesten Jazz-Standards aller Zeiten. Vor allem in der Version von Ray Charles erlangte er große Berühmtheit.

„Just an old sweet song, keeps Georgia on my mind“ – diese Worte gingen Ray Charles 1960 bei den Plattenaufnahmen zu seinem Album „The Genius Hits The Road“ über die Lippen, als wären sie ihm auf den Leib geschrieben worden. Schließlich wurde er in Albany, einer Kleinstadt im Südwesten Georgias, geboren und erinnerte sich ein Leben lang in Wehmut zurück an seine Wurzeln. Tatsächlich wurde der Song jedoch bereits 30 Jahre früher von Hoagy Carmichael geschrieben und aufgezeichnet.

   


15. Dez

Das Atlanta Jazz Festival findet jährlich in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia statt. Es gilt als eines der bekanntesten Jazz Festivals der Vereinigten Staaten. Auch im kommenden Jahr öffnet es am letzen Mai-Wochenende wieder seine Pforten für Jazzfans.

Esperanza Spalding © Flickr / Pennello

Das Atlanta Jazz Festival wird 2011 vom 28. bis 30. Mai stattfinden. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher des Musikspektakels wieder eine Menge Energie, Musikalität und Kreativität auf der Bühne. Man kann bestaunen wie Künstler über sich hinaus wachsen, in sich hinein horchen und aus sich heraus kommen. Und das alles kostenfrei! Feel free!

   


10. Dez

Georgia ist ein Bundesstaat, der auf Musik aufgebaut ist. In kaum einem anderen Land haben die Einwanderer ihre musikalische Kultur so stark verbreitet.

Georgia Music Hall of Fame ©Flickr LizaWasHere

Der Bundesstaat Georgia kann auf eine lange und traditionelle Musikgeschichte zurückblicken. Egal ob Rock, Pop, Blues, Jazz, Gospel, Soul, Hip Hop oder Klassik – die Einflüsse der Einwanderer nahmen schnell amerikanische Formen an.

   


1. Dez

Little Richard ist einer der wenigen noch lebenden Hauptvertreter des frühen Rock’n'Roll. Mit Songs wie „Tutti Frutti“ und „Lucille“ prägte er eine ganze Ära der Musikgeschichte.

Little Richard ©Flickr Bobaloo Rox

„A wop bop a loo lop a lop bam boo“ – So oder ähnlich wird ihnen Little Richard sicher schon einmal zu Gehör gekommen sein. Dieser wirre Zungenbrecher stammt aus seinem wohl erfolgreichsten Song „Tutti Frutti“ aus dem Jahr 1955. Laut dem renommierten Musik-Magazin Rolling Stone zählt dieser auch heute noch zu den 500 besten Songs aller Zeiten.

   


9. Nov

Otis Redding, später einer der einflußreichsten Soul-Sänger der Sechziger, wurde 1941 in Dawson, Georgia geboren.

Otis Redding ©flickr.com/AOK Library & Gallery, UMBC

Sein Talent für Musik zeigte sich schon in seiner Kindheit, als er im Kirchenchor sang.

   


1. Sep

Viele berühmte Musiker unserer Zeit stammen aus Georgia, einem Bundesstaat in den USA. Um sie zu ehren, werden alljährlich einige in die Georgia Music Hall of Fame aufgenommen. Einige dieser Künstler werden hier vorgestellt.

Ray Charles ©flickr.com/Alan Light

Ray Charles gehörte 1979 zu den ersten beiden Musikern, denen diese Ehre verliehen wurde. Bis zu seinem Tod 2004 war Ray Charles einer der einflußreichsten Musiker des Soul und auch heute sind seine Stücke unvergessen.