7. Okt

Martin Luther King

Martin Luther King ©flickr.com/Blatantnews.comZu den bekanntesten Persönlichkeiten aus Georgia gehört zeifellos Martin Luther King. Er war ein amerikanischer Bürgerrechtler, der sich maßgeblich für die Aufhebung der Rassentrennung in der USA einsetzte.

Geboren wurde er am 15. Januar 1929 in Atlanta. Vor allem in den 50er und 60er Jahren setzte er sich als Mitglied des Civil Rights Movement für die Rechte der schwarzen Bevölkerung ein.

Durch seinen Einfluß entwickelte sich diese Bürgerrechtsbewegung zu einer Massenbewegung, die letztendlich ihre Ziele durchsetzen konnte. Die Rassentrennung wurde per Gesetz aufgehoben. Für sein Engagement bekam King 1964 den Friedensnobelpreis verliehen.

Martin Luther King und sein Wunsch nach Gewaltlosigkeit

Martin Luther King war Prediger in einer baptistischen Kirche und nahm an zahlreichen Protestaktionen teil. Das Wichtigste für ihn war Gewaltlosigkeit und durch sein hohes Ansehen in der Bevölkerung blieb der friedliche Widerstand lange Zeit die wichtigste Möglichkeit, öffentlich zu protestieren.

Er setzte sich auch für bessere Wohnungen und Bildung ein. Bei diesen Aktionen wurde er mehrmals verhaftet. Berühmt geworden ist seine “I have a dream”-Rede, die er am 28. August 1963 hielt.

Martin Luther King überlebte ein Bombenattenttat und mehrere Angriffe. Auch durch das Niederbrennen seines Wohnhauses ließ er sich nicht von seinem Weg abbringen. Doch das Glück sollte nicht ewig währen.

Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King in Memphis, Tennessee erschossen, als er gerade auf dem Balkon des Lorraine Motels stand.

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