Bundesstaat

8. Sep

The Atlanta Opera ist eine der ersten Adressen in Georgia für Anhänger klassischer Musik. Der Name kennzeichnet kein Gebäude, sondern eine Institution, die sich bemüht, möglichst hochwertige und erinnerungswürdige Inszenierungen auf die Bühne zu bringen, die das Publikum jedes Mal aufs Neue begeistern.

Das Ensemble der Atlanta Opera genießt heute einen exzellenten Ruf und ist neben dem Atlanta Symphony Orchestra oder dem Baroque Orchestra immer wieder ein Garant für hochwertige musikalische Unterhaltung. Die Künstlergemeinschaft zog in den letzten drei Jahrzehnten von einem Veranstaltungsort zum nächsten, derzeit residiert sie im Cobb Energy Performing Arts Centre im Nordwesten der Stadt.

   


7. Jul

„Footloose“ war 1984 wahrscheinlich einer der schmissigsten Kinohits des Jahres, und Kevin Bacons Tanzeinlagen haben seitdem Kultstatus erreicht. Eigentlich kein Wunder, dass die derzeitige Remake-Welle in Hollywood auch vor diesem Tanzfilm nicht Halt machte und eine Neuauflage entstand, die im schönen Georgia gedreht wurde.

Das Remake von „Footloose“ ist derzeit in seiner Postproduktionsphase. Im Oktober kommt der Film in die Kinos, dann hat man auch hierzulande wieder die Möglichkeit, ein wenig von der Stimmungsvielfalt der Landschaft in Georgia auf der großen Leinwand zu erleben. Der Film spielt allerdings in einer fiktiven Kleinstadt, die in einem anderen Bundesstaat angesiedelt ist. Doch das schmälert ja kaum die wachsende Beliebtheit Georgias als Drehort vor allem für Filme, die in Kleinstadt-Milieus spielen.

   


10. Jun

Das Fort Pulaski National Monument gehört zu den wichtigsten Zeugnissen des amerikanischen Bürgerkrieges. Beim Sturm auf das Fort 1862 wurde erstmals die sogenannte James Rifled Cannon, ein gezogenes Geschütz mit ungleich höherer Wirkung und Schnelligkeit als bis dato verwendete Kanonen, erfolgreich eingesetzt.

Fort Pulaski liegt auf Cockspur Island in der Mündung des Savannah River, etwa 15 Meilen beziehungsweise 24 Kilometer von der Stadt Savannah entfernt. Es wurde nach dem Krieg von 1812 gegen die Briten errichtet. James Madison, der 4. Präsident der USA, hatte den Auftrag zum Bau einer Verteidigungslinie entlang der Küste gegeben, um das Land vor fremden Übergriffen zu schützen, und Fort Pulaski wurde als Teil dieser Maßnahme erbaut.

   


3. Jun

Das Fort Frederica National Monument ist ein stilles Zeugnis aus der Zeit der englischen Kolonisation. Es war als Bollwerk gegen die Spanier errichtet worden, die von Florida aus die Vormachtstellung der Engländer bedrohten.

Das Fort Frederica National Monument ist auf der Insel St. Simons nahe Brunswick gelegen. Fast drei Jahrhunderte alt ist die Anlage mittlerweile, und die Zeit hat sichtliche Spuren hinterlassen. Der National Park Service kümmert sich heute um die Erhaltung der Ruinen und bewahrt damit ein historisches Denkmal. Wer sich für die Geschichte Georgias interessiert, kommt an dieser als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Bundesstaates eigentlich nicht vorbei.

Fort Frederica: Bollwerk gegen spanische Siedler

1736 kam James Oglethorpe, Gründer der Kolonie Georgia, aus welcher sich der heutige Bundesstaat entwickelte, nach St. Simons Island, um hier eine Siedlung zu errichten. Das Fort war vor allem gegen die spanischen Siedler aus Florida gerichtet und sollte die Vormachtstellung der Engländer in ihrem Siedlungsbereich sichern. Die günstige Lage erlaubte sowohl die Kontrolle des Verkehrs und Handels über Land als auch zu Wasser.

   


26. Mai

In „The Gift – Die dunkle Gabe“ spielt in einer fiktiven Stadt in Georgia und präsentiert vor dem Hintergrund realer Orte eine düstere, manchmal fast schwermütige Geschichte.

„The Gift – Die dunkle Gabe“ ist ein übernatürlicher Thriller mit Staraufgebot, der in Georgia gedreht wurde. Neben den Oscar-Preisträgern Cate Blanchett und Hilary Swank sowie dem Oscar-Nominierten Greg Kinnear sind auch Keanu Reeves, Katie Holmes und Giovanni Ribisi Teil des beeindruckenden Ensembles, das sich im Frühjahr 2000 zum Dreh des Films im Osten von Georgia eingefunden hatte.

   


12. Mai

Will Smith spielt in „Die Legende von Bagger Vance“ die Titelfigur, einen geheimnisvollen Reisenden, der einen einstigen Star-Golfer wieder auf den rechten Weg und in Richtung Erfolg zurückführt.

„Die Legende von Bagger Vance“ entstand unter der Regie von Robert Redford, der hier Will Smith, Matt Damon und Charlize Theron durch eine Geschichte leitet, die mehr ist als nur ein Sportler-Drama. Basierend auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Steven Pressfield erzählt der Film von Liebe, Leidenschaft und Verzweiflung. Schauplatz ist die Stadt Savannah zu Beginn der 1930er Jahre, mitten in der Großen Depression.

   


5. Mai

Deerhunter ist eine Post-Punk-Band um Sänger Bradford Cox aus Atlanta. Als eine der erfolgreichsten Indie-Bands Georgias darf das Quartett natürlich auch auf Gamusichall nicht fehlen.

Deerhunter haben auf der Jagd durch das Musik-Business schon so einiges erlebt. Als Support für großartige Bands wie die Nine Inch Nails, die Yeah Yeah Yeahs, The Smashing Pumpkins oder TV On The Radio haben sie bereits auf riesigen Bühnen gestanden und sich auch über die Grenzen ihrer Heimat Georgia hinaus einen Namen gemacht. Im vergangenen Jahr überzeugten sie die Kritiker auf der ganzen Welt mit ihrem 4. Album „Halcyon Digest“. 2011 sind sie auf zahlreichen Festivals in Europa, Asien und den USA live zu sehen.

   


28. Apr

Einmal von Georgia nach Maine: Einer der längsten Fernwanderwege der Welt durchquert 14 US-Bundesstaaten und führt auf den Spuren der indianischen Apalachee durch die Appalachen, das älteste Gebirge der Erde.

Seit 1937 können Wanderer in einer Höhe von bis zu 2037 Metern über die höchsten östlichen Punkte der USA einen gepflegten Wanderweg beschreiten, der es in sich hat. Vom Springer Mountain in Georgia geht es bis zum Mount Katahdin in Maine. Auf dem Weg dorthin kann man die Natur und landschaftlichen Charaktere der 14 Staaten entdecken. Nur wenige Städte streift der Wanderweg durch die Wildnis. Perfekt für eine Auszeit von der Zivilisation.

   


21. Apr

Den Cherokee-Indianern, den Ureinwohnern Georgias, wurde das Bündnis mit den Europäern zum Verhängnis. Sie wurden unterdrückt und vertrieben bis sie selbst zu Unterdrückern wurden.

Wenn wir an Georgia denken fällt uns Coca-Cola oder Martin Luther King ein, aber wie ist es mit den Ureinwohnern Georgias, den Cherokee? Die Cherokee sind nach den Navajos der zweitgrößte Indianerstamm der USA. Als die Europäer nach Amerika siedelten fanden sie in Georgia einen hoch entwickelten Indianerstamm.

Die Cherokee zählten zu den „Fünf Zivilisierten Nationen“. Sie hatten zu der Zeit ihrer Besiedlung bereits ein eigenes Alphabet, ein Staatssystem und Schulen.

   


23. Mrz

Augusta, Georgia, ist so etwas wie die kleine Schwester des großen Atlanta. Weit weniger berühmt, aber nicht unbedingt weniger interessant.

Augusta ist nach Atlanta die zweitgrößte Stadt Georgias. Sie liegt im Westen des Bundesstaates in der Nähe zu South Carolina und gibt rund 200.000 Einwohnern ein Zuhause. Augusta ist zwar noch rund 240 Kilometer vom Atlantischen Ozean entfernt, aber trotzdem in Wassernähe, denn die Stadt liegt am Savannah River, der hier malerisch über eine Reihe kleinerer Wasserfälle fließt. Augusta wurde 1736 von englischen Siedlern gegründet, weil der Fluss von der weiter südlich liegenden Stadt Savannah aus nur bis hier beschiffbar ist. Damit markierte Augusta das Ende dieses Handelsweges.